| Initiatische Ritualarbeit
Alles vergeht,
die Stunden, die Wolken am Himmel,
das Leben der Menschen, verweht von der Geburt bis zum Tod.
Hänge nicht Dein Herz an den Lauf der Dinge,
das ist keine gute Art die Welt anzuschauen.
Der Mensch und die Natur gehören demselben Kreislauf von Wandlung
und Wiederbeginn an. Das eine ist die Spiegelung des anderen.
(indianische Weisheit)
Weisheiten vieler Naturvölker erzählen von der Kunst des Lebens in Harmonie mit der Natur.
Im Kern all dieser Lehren steht eine Botschaft: „Im Einklang mit der Erde und mit sich selbst wandeln“. Alle Rituale und Zeremonien sind darauf abgestimmt, Bewusstsein für ein intimes Gleichgewicht mit den sichtbaren und unsichtbaren Kräften der Schöpfung und der Erde zu schaffen. Auch wir als Teil der Schöpfung sehnen uns nach diesem Gleichgewicht, z. B. am Anfang eines neuen Weges, eines neuen Lebensabschnittes, eines neuen Zeitalters...
Jegliche Form von Veränderung beinhaltet „Altes loszulassen“ und gleichzeitig „Neues willkommen zu heißen“. Hier finden die unmerklichen Übergänge statt, die es gilt sichtbar zu machen, damit wir uns noch bewusster auf das Leben und seine zahlreichen Erfahrungen einlassen können. Sichtbar gemacht erleben wir eine Initiation, eine Einweihung, den archaischen Vorgang von „Stirb und Werde“ gleich dem Wechsel von Tag und Nacht, Sonne und Mond an einem jeden neuen schönen Tag.
Im Besonderen berührt und inspiriert durch die heilige Schwitzhüttenzeremonie der indianischen Völker, sowie die Verbindung zu unseren Ahnen und Ahninen, ist es mir ein herzliches Bedürfnis einen initiatischen Weg für Frauen anzubieten den
„Pfad der Großmütter“
Die Erde ist unsere Mutter, unsere älteste Großmutter. Wir sind auf Ihr geboren, sie trägt und nährt uns, sie erzählt uns Geschichten, offenbart ihre Wunder und ist eine geduldsame Lehrmeisterin, ganz so wie man sich eine weise, alte Großmutter vorstellt.
Mit ihr sind die vier weisen „Alten“, ebenfalls Großmütter, die den Himmelrichtungen beiwohnen und die Jahreszeiten hüten und symbolisieren. Sie bieten uns einen weiblich-intuitiven Heilungsweg an und lehren uns Frau zu sein.
Auf diesem Weg zu gehen, einem individuellen Medizinrad für Frauen, bringt Erkenntnis Wahrhaftigkeit und Entwicklung mit sich.
Ich hab diesen Weg „Den Pfad der Großmütter“ genannt und möchte ihn zusammen mit Frauen gehen und teilen die sich an ihre ursprünglichen Kraft, Weisheit, Mütterlichkeit und Reife erinnern wollen um sich dann im besten Falle heilend in das heutige Weltgeschehen einzumischen und Mutter Erde beizustehen.
Der Pfad der Großmütter beinhaltet vier Zusammenkünfte im Jahr, die jeweils von der reinigenden Schwitzhütten-Zeremonie begleitet werden.
Wer gerne nur an der Schwitzhütte teilnehmen möchte, kann dies unabhängig vom darauffolgenden Tag tun.
Jede Frau ist herzlich willkommen!
| Ritualnacht |
Kriegerinnenkraft |
Medizinwalk |
Königliche Würde |
| 07./08./09. September 2012 |
08. Dezember 2012 |
16./17. März 2012 |
23.Juni 2012 |
Inipi- (Schwitzhütten) Zeremonie
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Mitakuye Oyasin
(Wir sind alle Verwandte - Gebet der Sioux) |
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In der Lakota-Sprache bedeutet Inipi: "Du solltest Dich reinigen".
Eine Schwitzhütte zu betreten bedeutet, neu geboren zu werden.
Die Zermonie vereint die Schöpfung in ihrer Vielfalt. Feuer, Wasser, Erde und Luft haben teil an dieser Verbindung, die wir eingehen im Schoß von Mutter Erde, aus dem wir alle kommen. Indem wir auf allen Vieren hinein krabbeln erkennen wir voller Dankbarkeit die eigene Verwandtschaft zu allem Lebendigen an. In der Hütte wird das innere Gleichgewicht wiederhergestellt und das Geschenk des Lebens noch einmal empfangen. Mit der Essenz die aus der Tiefe unseres Herzens kommt danken wir für unser Leben.
Initiiert durch meine langjährige Wegbegleiterin und Lehrerin Louve Qintens-Daems, gebe ich Schwitzhütten Zeremonien für Frauen.
Weitere Schwitzhüttenzeremonien für Männer und Männer und Frauen werden von meinem Mann Georg Möllering gegeben.
Termine bitte erfragen! |